Ostfriedhof Magdeburg

Ostfriedhof in Magdeburg

Bestatter in Magdeburg: Bestattungs-AgenturInformationen und Wissenswertes für Besucher und Hinterbliebene. Zusammengestellt von Bestatterin Mandy Köppe aus Magdeburg.

Informationen für Besucher

Der Ostfriedhof Magdeburg ist eine kommunale Friedhofsanlage der Landeshauptstadt. Er liegt im östlichen Stadtgebiet an der Adresse Mühlweg 11 und umfasst eine Fläche von 6,43 Hektar. Geweiht wurde der Friedhof 1882, um zusätzliche Bestattungsflächen für die wachsende Stadt bereitzustellen. Im Zentrum der Anlage steht eine Friedhofskapelle aus dem Jahr 1908, die als Baudenkmal geführt wird und bis heute für Trauerfeiern genutzt wird. Verwaltung, Pflege und Belegung der Grabfelder obliegen dem Eigenbetrieb Stadtgarten und Friedhöfe Magdeburg, dem städtischen Betreiber der kommunalen Friedhöfe.

Öffnungszeiten & Erreichbarkeit – Ostfriedhof Magdeburg

Der Ostfriedhof Magdeburg ist als kommunaler Friedhof der Landeshauptstadt Magdeburg täglich geöffnet und liegt im östlichen Stadtteil Cracau an der Adresse Mühlweg 11. In Cracau befindet sich auch unser Standort in der Simonstraße 19.

Zu den nahegelegenen Haltestellen zählen Cracau (Pechauer Platz), Friesenstraße, Harsdorfer Straße und Jerichower Platz. Diese Haltestellen sind Teil des Straßenbahn- und Busnetzes der MVB und erschließen den östlichen Stadtbereich. Von dort führt jeweils ein kurzer Fußweg in Richtung Mühlweg und zum Friedhofsgelände. Die Anfahrt mit dem Auto erfolgt über den Mühlweg sowie die umliegenden Straßen in Cracau. Eigene, ausgewiesene Parkflächen auf dem Friedhofsgelände gibt es nicht. Parkmöglichkeiten bestehen im öffentlichen Straßenraum im Umfeld der Anlage.

Innerhalb des Ostfriedhofs sind die Wege überwiegend eben angelegt. Die Anlage ist klar gegliedert und nicht weitläufig, sodass sich die Grabfelder auch zu Fuß ohne größere Distanzen erreichen lassen.

Der Tod ist der große Lehrmeister der Menschen.“

Grabarten auf dem Ostfriedhof

UGA

Unrnengemeinschafts-Anlage vorhanden

UGG

Unrnengemeinschafts-Anlage mit Namens-Kennzeichnung vorhanden

Naturgrab

Naturgrabfeld vorhanden

GAW

Gemeinschafts-Aschenwahlgrab vorhanden

Kolumbarium

Stele mit Urnenfach vorhanden nicht vorhanden

Urnenreihengrab

Grabstelle für eine Urne vorhanden

Erdröhre

Modernes Urnensystem vorhanden

Erdgrab

Grabstelle für Sarg vorhanden

Ostfriedhof Magdeburg

Alle wichtigen Informationen zu Beisetzung und Bestattungskosten

Friedhof im Stadteil Cracau

Der Ostfriedhof Magdeburg entstand zu einer Zeit, als Cracau noch eine eigenständige Gemeinde war. 1882 wurde die Anlage eröffnet, um neue Bestattungsflächen für den wachsenden Ort bereitzustellen. Zuvor hatten die Cracauer ihre Verstorbenen auf dem Petersilienberg und später am Kirchhof der St.-Briccius-Kirche beigesetzt. Mit der Ausdehnung des Ortes reichten diese Flächen nicht mehr aus. Der neue Friedhof am damaligen Rand der Bebauung war eine pragmatische Lösung.

Heute liegt der Ostfriedhof an der Mühlweg 11 im östlichen Stadtgebiet Magdeburgs. Die Anlage umfasst 6,43 Hektar und gehört zu den kleineren kommunalen Friedhöfen der Stadt. Träger ist die Landeshauptstadt Magdeburg, betrieben wird der Friedhof vom Eigenbetrieb Stadtgarten und Friedhöfe Magdeburg. Mehrere Zugänge erschließen das Gelände, die Wegeführung ist geradlinig, die Grabfelder sind klar gegliedert. Der Ostfriedhof ist funktional angelegt und auf den laufenden Betrieb ausgerichtet.

Ein prägendes Bauwerk ist die Friedhofskapelle, die 1908 errichtet wurde. Der neogotische Bau geht auf eine Stiftung des Maurermeisters Hermann Wilke zurück. Die Kapelle steht unter Denkmalschutz. Architektonisch handelt es sich um einen schlichten Saalbau mit Spitzbogenportal und Maßwerkfenstern. Im Untergeschoss befindet sich eine Leichenhalle. Die Kapelle wird bis heute für Trauerfeiern genutzt und bildet den baulichen Mittelpunkt der Anlage.

Der Ostfriedhof ist zugleich Begräbnisstätte mehrerer Persönlichkeiten der Stadtgeschichte. Hier liegt Gustav Adolf Pfeiffer, Superintendent und Begründer der Pfeifferschen Stiftungen, der 1902 beigesetzt wurde. Seine Grabstätte ist denkmalgeschützt. Ebenfalls hier bestattet ist Friedrich Lange, der erste niedergelassene Arzt Cracaus, der 1954 starb. Auch der Fußballtrainer Heinz Krügel, der den 1. FC Magdeburg prägte, fand 2008 auf dem Ostfriedhof seine letzte Ruhestätte.

Die Kapelle auf dem Ostfriedhof Magdeburg

Im Zentrum des Ostfriedhofs Magdeburg steht eine Friedhofskapelle, die weithin als Feierhalle des Ostfriedhofs bekannt ist. Die Kapelle befindet sich im südlichen Bereich der Anlage an der Adresse Mühlweg 11 in Cracau.

Erbaut wurde das Gebäude 1908 im Stil der Neogotik. Die Finanzierung und Stiftung gingen auf den Maurermeister Hermann Wilke zurück; ihm wird auch die Planung des einfachen Saalbaus zugeschrieben. Der Bau ist verputzt, wird durch Ziegelbänder und Strebepfeiler gegliedert und besitzt an der Westseite ein Spitzbogenportal, das über eine Freitreppe zu einer kurzen Vorhalle führt. Die Fenster sind ebenfalls als Spitzbögen ausgeführt und mit Maßwerk aus Backstein gestaltet.

Unter dem Hauptgeschoss befindet sich im Souterrain eine Leichenhalle, die zur technischen Ausstattung der Kapelle gehört. Das gesamte Bauwerk ist im örtlichen Denkmalverzeichnis verzeichnet und trägt damit den Status eines Baudenkmalobjekts.

In der Vergangenheit wurde die Kapelle restauriert und instand gesetzt, um ihre Bausubstanz und den historischen Charakter zu erhalten. Im Zuge solcher Maßnahmen wurde bei ähnlichen Friedhofskapellen in Magdeburg wiederholt auf ihre Nutzung für Trauerfeiern und die Bedeutung als Bestandteil der Friedhofsinfrastruktur hingewiesen.

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Unsere Beratungen sowie das Trauergespräch sind für Sie immer kostenfrei.

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